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Während Währungen durch Inflation an Kaufkraft einbüßen, hat sich Gold langfristig betrachtet als wertbeständig erwiesen. Und zwar seit den Babyloniern: Zu Zeiten des babylonischen Königs Nebukadnezar II konnte man mit einer Feinunze Gold 350 Laib Brot bekommen. Wenn heute, über 2500 Jahre später, eine Feinunze umgerechnet rund 730 Euro kostet und ein Laib Brot 2,10 Euro, dann bekommt man für eine Feinunze genau so viel wie zur Zeit von Nebukadnezar, nämlich 348 Laib Brot (Quelle: RZB). Aktuelle Beispiele bestätigen die Inflationsschutz-Funktion des Goldes.
Inflation bedeutet, dass Geld an Kaufkraft verliert. Dadurch muss man für die gleichen Güter immer höhere Preise zahlen. Sachgüter wie Immobilien und Edelmetalle sind der Inflation grundsätzlich nicht unterworfen, da sie immer knapper werden. Dazu zwei Beispiele:
1908 lag der Preis einer Unze Gold bei etwa 20 USD - im Jahr 2008 stieg er auf 950 USD - jeweils etwa der Preis für einen guten Anzug!
Ein Ford Tin Lizzy war 1908 für 850 USD erhältlich - das entsprach 42,5 Unzen Gold. Die gleiche Menge Gold war 2008 39.600 USD wert - oder den Kaufpreis eines fabriksneuen Ford Mondeo!
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